Genetik für Jedermann
Selbstverständlich sollte jeder seriöse Züchter über umfassende genetische Kenntnisse verfügen.

Für Menschen, die sich für dieses Thema interessieren, haben ich hier versucht, die wichtigsten Grundlagen möglichst verständlich zu vermitteln.

Chromosomen

Wie bei uns Menschen gibt es auch bei den Katzen X und Y Chromosomen. Weibliche Tiere haben zwei X Chromosomen, männliche Katzen haben jeweils ein X und ein Y Chromosomen. Diesbezüglich entscheidet auch der Samen des Katers, ob ein männliches oder ein weibliches Tier im Mutterleib entsteht. Steuert der Kater ein X Chromosomen zu, so wird ein weibliches Tier geboren, handelt es sich um ein Y Chromosomen, so wird ein männliches Tier geboren werden.

Die Farben

Generell gibt es bei Katzen zwei Grundfarben nämlich Schwarz und Rot.

Das Gen für die rote und schwarze Farbe liegt auf dem X-Chromosomen, dass heißt der Vater hat keinen Einfluss auf die Farbe der männlichen Babys. Diese erhalten ihre Farbe ausschliesslich von der Mutter. Die Farben aller weiblichen Jungtiere setzt sich hingegen aus den Farben der Mutter und des Vaters zusammen. Generell können nur die beiden Elternteile die Farbe des Katzenkindes direkt bestimmen. Es handelt sich hier also um eine geschlechtsgebundene Vererbung.

Dominante und resessive Gene, was bedeutet das ?

Dominante Eigenschaften wie z.B Weiss und Silber werden generell bei einem Tier gezeigt und können keine Generation übersprigen ohne sichtbar zu sein. Das bedeutet, dass zum Beispiel eine Katze mit Weissanteil diesen auch an ihre Babys weitervererben kann. Entsteht jedoch ein Baby ohne Weiss, kann dieses kein Weiss mehr weitervererben, seidenn es würde mit einem Kater mit Weissanteil verpaart und dieser gibt diesen wieder an die Babys weiter.

Rezessive Gene müssen immer 2 Mal vorhanden sein um gezeigt zu werden. Ein einmal vorhandenes, rezessives Gen, kann also unbemerkt von Generation zu Generation weitervererbt werden und erst nach vielen Generationen wieder zum Vorschein treten. Zum Beispiel das Verdünnungs-Gen. So kann z.B. eine verdünnt farbige Katze mit einem Kater verpaart werden, der keine Verdünnung trägt. Definitiv werden nur Vollfarbene Katzenkinder fallen. Jedoch tragen diese Babys aufgrund der Farbe der Mutter Verdünnung. Verpaart man dieses Baby nun mit einem Partner, der ebenfalls Verdünnung trägt, werden auch wieder verdünnte Babys geboren werden.

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